Deze pagina is niet beschikbaar in het nederlands
Unser Dernau
Das Wein- und Winzerdorf Dernau liegt inmitten des klimatisch bevorzugtesten Teils des Weinanbaugebiets der Ahr, das das größte zusammenhängende Rotweinanbaugebiet Deutschlands darstellt. Elf Weingüter beherbergt Dernau innerhalb seiner Ortsgemeindegrenzen. Hier befindet sich auch das Stammhaus der Ahr-Winzer eG, der größten Winzergenossenschaft an der Ahr. Daneben laden eine Vielzahl von Weingütern zu Weinproben und oft auch Kellerbesichtigungen ein. Durch seine Lage in der Mitte des reizvollsten Teils des Ahrtals und die vielen Veranstaltungen ist Dernau darüber hinaus der ideale Ausgangspunkt für Erkundungen der näheren und weiteren Umgebung und somit prädestiniert als Standort für einen Urlaub in der Region Ahr-Rhein-Eifel. Man muss nicht einmal motorisiert sein, da die Ahrtalbahn mit ihrem Zugang zu Fernverbindungen ermöglicht eine preiswerte, bequeme und umweltfreundliche Alternative zum eigenen Fahrzeug. Parallel dazu wird das Tal von einem dichten Busangebot bedient. Und nicht zuletzt die fantastische Landschaft hat Dernau in den letzten Jahren von einem Wochenend-Ausflugsziel zu einem international angesehenen Urlaubsziel verwandelt.
Das Wahrzeichen von Dernau ist der Krausberg mit seinem Turm und fällt dem Besucher schon von weitem ins Auge. Man sollte es nicht versäumen, den Gipfel zu erwandern - ein herrliches Panorama belohnt die Mühe. Die Bergrestauration ist in der Saison an Wochenenden und vielen Feiertagen bewirtschaftet, bereits vom Tal zu erkennen an der gehissten Fahne auf der Turmspitze. Dernau hat dem Gast viel zu bieten: Fachwerkhäuser und Winzerbetriebe in typischer Ahr-Bauweise im Ortskern, die Pfarrkirche mit dem umgebenden Kirchhof mit alten Basaltgrabsteinen, die alte Sylvesterkapelle; der Jüdische Friedhof an der Straße nach Esch - hier auch ein Aussichtspunkt mit fantastischem Blick über das mittlere Ahrtal; die alte Bruchsteinbrücke über die Ahr von ursprünglich 1717 (danach restauriert) und nicht zuletzt zahlreiche Winzerschänken und Straußwirtschaften, die zum Verweilen einladen. Im Ortsteil Marienthal liegt die Ruine des Augustinerinnen-Klosters, die für viele Musik- und Gastronomieveranstaltungen genutzt wird. Dernau bietet eine Fülle an Freizeitaktivitäten und -möglichkeiten. Beliebt sind vor allem (Rad)Wanderungen zu den anheimelnden Weinörtchen entlang der Ahr, sei es mittels ausgedehnter Wanderungen auf dem berühmten Rotweinwanderweg oder seinem kleinen unbekannteren Bruder, dem Ahrtalwanderweg.
Wandern und Fahrradfahren - im Tal und auf den Höhen
Das Ahrtal bietet enorme Wandermöglichkeiten und es muss nicht immer der beliebte Rotweinwanderweg sein. Denn auch sein unbekannteres Pendant, der Ahrtalwanderweg, bietet sich für jene an, die eher ebenerdiges Wandern bevorzugen. Daneben gibt es etliche markierte Rundwanderwege und den Ahrsteig.
Der Rotweinwanderweg führt auf knapp 35 km Wegstrecke von Altenahr bis zur Rheinmündung am Hang des Ahrtalgebirges entlang und genießt aufgrund seiner idyllischen Verlaufs im oberen Teil der Weinberge und den sich nach jeder Kurve neu ergebenden spektakulären Panoramen inzwischen ein internationales Renommé. Dass sich an sonnigen Wochenenden im Herbst die Wanderer "beinahe stauen" ist sicherlich etwas übertrieben. Nicht zu leugnen ist jedoch, dass der Rotweinwanderweg in der Hochsaison stark frequentiert ist. Umgekehrt kann es im zeitigen Frühjahr und im Sätherbst unter der Woche vorkommen, dass Sie fast keine Menschenseele treffen. Der Rotweinwanderweg ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Zentral im schönsten Abschnitt liegt Dernau. Immer ist es möglich, wieder hinab ins Tal zu steigen, dort einzukehren um sich zu stärken oder mittels Bus und Bahn nach Dernau zurück zu kehren. Von unserem Gästehaus erreichen Sie den Weg in wenigen Minuten.
Der Ahrtalwanderweg führt durch das Ahrtal und hält sich fast immer an den Ufern bzw. am Verlauf der Ahr. Seine Endpunkte sind Walporzheim und Altenahr; er findet jedoch seine Fortsetzung im Gebiet des Oberen Ahrtals. Da er fast ebenerdig ist, gibt es keine größeren Steigungen zu bewältigen. So wird er als Alternative zum Rotweinwanderweg zunehmend populärer, zumal entlang der Ahr die eine vielfältige Fauna und Flora entdeckt werden kann. Das saubere klare Wasser der Ahr stellt einen beeindruckend reichhaltigen Lebensraum für Fische, Vögel und Amphibien dar, die von hier aus ohne große Mühe zu beobachten sind. Auf dem Ahrtalwanderweg geht es während der Wochentage sehr ruhig zu.
Die örtlichen Wander- und Rundwege sind vom Eifelverein gekennzeichnet und beginnen allesamt am Weinbrunnenplatz in Dernau, der vor der Ahrbrücke liegt. Eine Übersichtstafel neben der Schranke an der Bahnanlage beschreibt, wie lang die einzelnen Wege sind und welchen Schwierigkeitsgrad sie besitzen.
Weitere Aktivitäten vorort
Für Angelsportanlage und das Angeln in der Ahr erhält man Tagesscheine vor Ort. Fahrradfahren ist sehr beliebt im Ahrtal, wer jedoch sein Fahrrad nicht mitbringen möchte findet einen Fahrradverleih direkt vor Ort. Die Tennisanlage mit ihren 3 Plätzen ist idyllisch zwischen Ahr und dem angrenzenden Waldgebiet nebst Sportplatz gelegen. Seit der Gründung des Nordic Fitness Parks Ahr-Rhein-Eifel und seiner Erweiterung bis nach Altenahr steht dem Sportinteressierten ein Wegenetz von fast 1000 km auf 14 Routen in Europas größter Einrichtung dieser Art zur Verfügung.
Sehenswertes entlang des Ahrtals
Rech lädt mit seiner historischen Nepomukbrücke, der ältesten noch erhaltenen Ahrbrücke und seinem alten Ortskern mit seinen engen Gassen ein. Rech ist Ausgangspunkt für Wanderungen zum Aussichtsberg Steinerberg mit bewirtschafteter Bergklause (mit dem Fahrzeug von Kesseling aus erreichbar).
Mayschoß ist ein bekanntes Touristenziel. Anders als in Dernau liegt hier der Schwerpunkt eher auf organisierten Ausflügen und Gruppenreisen (Bustouristik, Wochenend-Ausflüge von Kegelvereinen oder Betriebsausflüge). An beliebten Wochenenden ist es recht voll und es kann durchaus auch "feucht-fröhlich" zugehen. Oberhalb von Mayschoß liegen die Reste der Grundmauern der Saffenburg, einer im 11. Jhdt erbauten Höhenburg.
Altenahr ist ein traditionsreiches Ausflugsziel und verfügt über eine große Anzahl an Beherbergungsmöglichkeiten. In der Hochsaison, wenn in Dernau bereits alles ausgebucht ist, wird man in Altenahr meist noch fündig. Man bietet ein nettes Ortszentrum mit schmucken Fachwerkhäusern sowie mehrere Sehenswürdigkeiten. Genannt seien die Burgruine Are und die Sommerrodelbahn. Der Sessellift hat seinen Betrieb leider eingestellt. In der Nähe liegt das unbewohnte Langfigtal, eine biologisch bedeutsame naturbelassene Ahrschleife.
Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde vor Jahrzehnten aus der Kreisstadt Ahrweiler und dem Kurbad Neuenahr unter Einbeziehung mehrerer Nachbarorte gebildet und ist als Kreisstadt das Zentrum der unteren Ahrregion.
Als Perle des Ahrtals gilt das äußerst sehenswerte Ahrweiler mit seinem einzigartigen mittelalterlichen Flair. Die denkmalgeschützte Altstadt wird von einer komplett erhaltenen Stadtmauer mit vier Stadttoren und Wehrgängen umgeben. Sehenswert sind Dokumentationsstätte Regierungsbunker (Museum des Kalten Kriegs), die eigentümliche Felsformation Bunte Kuh bei Walporzheim, der Marktplatz mit seinem mediterranen Flair, die Laurentius-Kirche, die Römervilla mit angegliedertem kleinem Museum, der Calvarienberg mit dem Ursulinen-Kloster, das Ahrweinform und für Sportbegeisterte der Seilpark Mittelrhein, um nur das Wichtigste zu nennen.
Bad Neuenahr ist eine bekannte und traditionsreiche Kurstadt mit beachtenswerten Kuranlagen, dem Dahliengarten und einem Spielcasino. Für Freizeitspaß sorgen das Ahr-Resort und das Freizeitbad Twin. Weiter im Westen oberhalb von Kirchdaun liegt die Ruine Landskron.
Von der Ahr zum Nürburgring
Bei Ahrbrück finden Liebhaber sakraler Bauten im Ortsteil Pützfeld die prächtig instand gesetzte Wallfahrtskapelle Sancta Maria Immaculata. Adenau ist ein geschäftiges und sehenswertes Städtchen mit mittelalterlichen Ortskern und den Buttermarkt. Es gibt ein Bauernhausmuseum, das Heimat- & Zunftmuseum, sowie die Johanniter-Komturei. Nürburg und der Nürburgring sind mittlerweile zu einer bedeutenden Wirtschaftsquelle der Region geworden; im Juli 2009 wurde der "Erlebnispark Nürburgring" eröffnet, der neben allen erdenklichen Angeboten auch ein Rennsportmuseum bietet. Die restaurierte Burg Nürburg sollte ebenfalls besucht werden.
Sehenswerte Städtchen und Dörfer
Wer weniger an einzelnen Bauwerken sondern mehr an sehenswerten, historischen oder idyllischen Städtchen wie Dörfern Gefallen findet, die zum Bummeln und Verweilen einladen, dem seien folgende Orte der Region empfohlen:
Bad Münstereifel - ein sehenswertes mittelalterliches Städtchen und Kurort mit nahezu vollständig erhaltener Stadtmauer nebst vier Stadttoren. Blankenheim mit seinem schmucken Stadtbild und dem Touristenmagneten Ahrquelle, die im Keller eines Fachwerkhaus-Ensembles liegt. Die ehemalige Haupstadt Bonn mit schöner Altstadt und dem Marktplatz. Auch Remagen bietet eine nette Altstadt rund um die Milchgasse mit Martinsbrunnen angrenzender Rheinpromenade. Andernach ist über 2000 Jahre alt und entsprechend historisch geprägt. Koblenz hat ebenfalls einen historischen Stadtkern rund um den Münzmarkt. Mayen ist ein geschäftiges Mittelzentrum mit sehenswertem Stadtkern, der durch einen mediterran anmutenden großen Marktplatz geprägt wird. Monreal bei Mayen ist ein entzückendes mittelalterliches Fachwerkstädtchen, das nicht versäumt werden darf. Und Rheinbach bietet eine adrette kleine Altstadt mit Fachwerkhäusern und dem Hexenturm.
Weitere sehenswerte Bauwerke (Burgen, Schlösser, Kirchen, Ruinen...)
Die Bruchstein-Pfarrkirche St Martin mit gotischen Flügelaltar bei Kirchsahr; Bad Münstereifel mit Stiftskirche St Chrysanthus & Daria, dem Romanischen Haus mit Heimatmuseum, dem Roten Rathaus und im Ortsteil Kirspenich eine Wasserburg; die Burg Satzvey mit zahlreichen Veranstaltungen in Mechernich-Satzvey; Bonn mit Beethoven-Haus, Namen-Jesu-Kirche und der St Remigius-Kirche, seinem Marktplatz mit dem alten Rathaus, das Sterntor und das Koblenzer Tor, beide Reste der Stadtbefestigung, der prächtigen griechisch-orthodoxen Agia Trias-Kirche im Stadtteil Beuel und der bedeutenden romanischen Doppelkirche im Stadtteil Schwarzrheindorf. Sehenswert und fotogen ist die Apollinariskirche in Remagen, aber auch die neugotische Friedenskirche und die Kapelle der Schwarzen Madonna, die Schlösser Marienfels und Ernich sowie der Rolandsbogen (die Ruine der ehemaligen Burg Rolandseck) sollten erwähnt werden. Die Pfarrkirche St Peter in Sinzig ist ein bedeutender spätromanischer Sakralbau der Region. Prunkstück ist das neugotische Schloss Sinzig, daneben gibt es noch den Zehnthof und das Schloss Ahrental. In Andernach ist der Wehrturm, die Basilika Mariendom, die Christuskirche und das Rheintor von Interesse. Koblenz hat viel zu bieten: das Deutsche Eck mit dem Deutschherrenhaus, die Castorkirche, der Schängelbrunnen am Rathaus in der Altstadt, das prunkvolle Kurfürstliche Schloss, die romanische Liebfrauenkirche, die Pfeilerbasilika Herz-Jesu-Kirche, die Florinskirche und das Alte Kaufhaus, das das Mittelrhein-Museum beherbergt. Oberhalb des Rhein liegt das bekannte Schloss Stolzenfels und die weithin sichtbare Festung Ehrenbreitstein mit Blick auf das Deutsche Eck. Bei Glees liegt der Laacher See mit der weltberühmten Abtei Maria Laach, der erste Baubeginn erfolgte bereits 1093. Eines der bekanntesten Bauwerke Deutschlands ist das Schloss Bürresheim nördlich von Mayen und auch Genovevaburg ist sehenswert. In der Grafschaft liegen die Burg Lantershofen und das Wasserschloss Gelsdorf, und auch das benachbarte Wachtberg bietet Burgen, nämlich die Burg Gudenau, die Burg Odenhausen, die Burg Münchhausen und die herrschaftliche Burg Adendorf. Ein überdimensionaler Tennisball schmückt unübersehbar die Gegend, das RADOM - eine umkleidete Radarkuppel für Forschungszwecke der Fraunhofer-Gesellschaft. Und bei Rheinbach liegt die Burgruine Tomburg...
Für Freizeit & Erlebnis
Zwischen Brohl und Kempenich-Engeln verkehrt die Brohltalbahn, eine Museumbahn, die organisierte Fahrten durch das Brohltal anbietet (siehe Veranstaltungen). Westlich von Altenahr beginnt das kaum besiedelte Sahrbachtal mit vielfältigen Wandermöglichkeiten. Technisch Interessierte finden bei Bad Münstereifel zwei große Radioteleskope (Effelsberg und Astropeiler auf dem Stockert). In Mechernich-Kommern liegt das bekannte Rheinische Freiluftmuseum, in dem knapp 70 Gebäude aus dem gesamten Rheinland wieder originalgetreu aufgebaut und liebevoll ausstaffiert wurden. Bonn bietet zahllose Museen und Sehenswürdigkeiten und das kulturelle Angebot ist mehr als reichhaltig und vielfältig. Genannt seien das Ägyptische Museum, das Akademische Kunstmuseum, das Rechenmuseum Arithmeum, das Mineralogische Museum, das Rheinische Landesmuseum sowie auf der sogenannten Museumsmeile die Bundeskunst- und Ausstellungshalle, das Kunstmuseum, das Haus der Geschichte, das naturkundliche Museum Alexander Koenig und das Deutsche Museum. Die Rheinauen mit vielen Veranstaltungen laden zum Wandern ein. In Remagen liegt das Friedensmuseum Brücke von Remagen im Pfeiler der im Krieg zerstörten Rheinbrücke, Kunstfreunde schätzen die Galerie Rolandshof und das neue Arp-Museum mit seinem Skulpturenufer. Bad Breisig bietet ein kleines Puppenmuseum. Auf der Rheininsel Namedyer Werth sprudelt in Andernach ein Kaltwassergeysir mit zugehörigem Geysir-Erlebniszentrum. Wie Bonn ist auch Koblenz eine Stadt der Museen, es seien erwähnt: Mittelrhein-Museum, Haus Metternich, Rheinisches Fastnachtsmuseum, Mittelrheinisches Postmuseum, Rheinmuseum und Bahnmuseum. Nördlich von Niederzissen liegt das Rodder Maar, entweder ein Krater vulkanischen Ursprungs oder durch Meteoriteneinschlag entstanden, das über Wanderwege erreicht werden kann. Lehrpfade rund um den ehemaligen Vulkan Bausenberg ermöglichen die Erkundung seines geologisch bemerkenswerten Hufeisenkraters. Schon von Weitem sichtbar überragt die bei Niederdürenbach gelegene Burg Olbrück das Obere Brohltal. Auf dem Gemeindegebiet von Glees liegt der berühmte Laacher See - ein riesiger Krater eines in Vorzeiten erloschenen Vulkans. Lohnenswert sind Wanderungen auf den Aussichtsberg Gänsehals (575 m) bei Bell (mit Aussichtsturm) und Hochsimmer (588 m) bei Ettringen, ein fantastischer Rundblick belohnt die Mühe. Ebenfalls per Pedes will die Genovevahöhle erkundet werden. Saffig ist Ausgangspunkt für den 1990 geschaffenen Vulkanpark, das Informationszentrum befindet sich hier. Bei Kretz liegt das Römerbergwerk Meurin und in Mendig ist das Deutsche Vulkanmuseum namens Lava-Dome empfehlenswert. In Rheinbach gibt es neben einem Erlebnisbad auch ein Glasmuseum und ein privates Kutschenmuseum.